Die Geschichte des Hauses
Das Haus wurde 1905 gebaut als israelitisches Altersheim für Westfalen. Bis 1942 wohnten 38 Bewohner in dem Gebäude an der Mühlenstraße 7. Aus einem überlieferten Bericht aus dieser Zeit geht hervor, dass es eine Einrichtung war, in der viel und fröhlich gefeiert wurde, in der Gäste gerne gesehen waren und zum Mitleben eingeladen wurden.
Im Juli 1942 wurden alle jüdischen Bewohner und Mitarbeiter des Hauses über Dortmund nach Theresienstadt in das dortige Konzentrationslager deportiert. Es liegen uns keine Berichte vor, ob jemand das Lager überlebt hat. Zwischen 1942 und 1945 nutzte eine Wehrmachtdienststelle das Gebäude.
Nach dem Ende des Krieges wurde es als Krankenhausabteilung dem Katharinen-Hospital zugesprochen und danach, am 05. Juni 1945, dem Bonifatius-Tag, dem Heiligen Bonifatius geweiht.
1956 erwarb die Katholische Kirchengemeinde St. Katharina unser Haus und seit 1959 wird es als Alten- und Pflegeheim für damals 45 Bewohner genutzt. Von 1961 bis Ende 1995 stand es unter der Leitung von Ordensschwestern des Hl. Vinzenz von Paul.
Zum 01. Januar 1996 wurde das Haus in die Trägerschaft der Katharinen-Hospital gGmbH übergeleitet. Die Vorteile der gemeinsamen Trägerschaft zeigen sich in der guten Versorgung unseres Hauses durch Küche und Verwaltung des Krankenhauses, in ständiger Beratung und fachlichem Austausch in Fragen der medizinischen Betreuung.
Mehr über unser Haus finden Sie hier in unserem aktuellen Informationsflyer.





