Was geht - und was nicht?

Patientenverfügung und Co. im Blick

„Einfach ist anders.“ Dass in diesem Satz einige Wahrheit steckt, erleben viele Menschen, die im Krankenhaus selbst oder durch Angehörige zu einem individuellen Umgang mit den Themen Krankheit, Alter, Sterben und Tod geführt werden. Die Realität, das konkrete Erleben einer oftmals schwierigen Phase, kann einen Kontrast bilden zu den medizinischen Möglichkeiten, die in der heutigen Zeit zur Verfügung stehen. Mit einem neuen Hilfsangebot wenden sich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Ethikgruppe des Katharinen-Hospitals jetzt an Interessierte, die solche Situation gut vorbereiten möchten.

Denn in Zeiten von Krankheit und Sterben stellen sich viele Fragen: Kann ich selbst bestimmen, welche Behandlungen an mir vorgenommen werden sollen und welche nicht? Wer wird meinen Willen und meine Haltung vorbringen und durchsetzen, wenn ich selbst nicht mehr entscheiden kann? Die Ethikgruppe des Katharinen-Hospitals möchte mit einem neuen Angebot diese und weitere Fragen zur Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung in einer ruhigen Gesprächsatmosphäre beantworten.

Das Team besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Berufsgruppen, so aus Medizin, Pflege und weiteren unterstützenden Bereichen. Durch die tägliche Arbeit mit den Patienten ist die Ethikgruppe häufig mit diesem Themenfeld konfrontiert. Neben einer allgemeinen Information zu den einzelnen Dokumenten der Patientenvorsorge besteht auch Zeit zur persönlichen Rückfrage.

Unabhängig vom Alter und der persönlichen Situation richtet sich dieses Angebot an alle, die möglichst selbstbestimmt den Abschnitt in einer schweren Lebenslage gestalten wollen. Aus diesem Thema soll vierteljährlich eine Veranstaltungsreihe entstehen.

Die erste Informationsveranstaltung rund um das Thema „Patientenvorsorge“  findet statt am Donnerstag, 27. Februar um 18.00 Uhr im Großen Konferenzraum des Katharinen-Hospitals Unna. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist nicht notwendig.

Rückfragen beantwortet sehr gerne Herr Daniel Robbert, Ethikbeauftragter, unter: d.robbert@hospitalverbund.de